rettung?
reicht der impfschutz der finanzindustrie aus?

impulse 19

Frank Rumpenhorst
Europäische Banken und Kapitalmärkte in der Corona-Pandemie: Nach oder vor der Krise?

Nach der Finanzmarktkrise wurden zahlreiche Initiativen gestartet, sowohl die Krisenfestigkeit der Kreditinstitute zu erhöhen als auch Alternativen zur Bankfinanzierung zu stärken. Obwohl Kreditinstitute in der Corona-Pandemie bislang nicht Teil, sondern Lösung des Problems waren, könnten die Einbrüche in einigen volkswirtschaftlichen Sektoren auch sie in den nächsten Monaten stärker belasten. Daher stellen sich mit Blick auf die Finanzmarktstabilität drängende Fragen: Wie krisenfest sind sowohl die größeren als auch die kleinen und mittelgroßen Banken der Eurozone? Wie erfolgreich waren die Too-big-to-fail-Reformen, mit denen Belastungen für die Steuerzahler künftig vermieden werden sollen? Sind die Bankenaufsichten mittlerweile besser auf Systemprobleme vorbereitet? Wie geht man mit Gefahren aus den nicht regulierten Sektoren des Finanzmarktes um? Welcher Schritte bedarf es, um das Projekt der Kapitalmarktunion zu revitalisieren? Lässt sich mit der Kapitalmarktunion der Finanzierungsbedarf gerade der KMUs besser decken? Inwiefern kann die Kapitalmarktunion auch einen Beitrag zur Transformationsfinanzierung leisten?

Über diese und weitere Fragen möchten wir gerne mit Ihnen gemeinsam diskutieren und laden Sie herzlich zu einer digitalen Ausgabe unserer Veranstaltungsreihe «ikf°impulse» ein. Dazu freuen wir uns auf Impulsreferate und eine anschließende Diskussion mit unseren Gästen, Frau Professor Dr. Claudia M. Buch, Vizepräsidentin der Deutschen Bundesbank und Ingo Mainert, Mitglied der Geschäftsführung, Allianz Global Investors GmbH und stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der DVFA. Die Veranstaltung ist zugleich «ikf° schmalenbach-lecture 05» der Schmalenbach-Gesellschaft.

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